Strava Tagebuch

Die Philopsophie

Obwohl kein klassischer Mannschaftssport, kann ein Radsportler ohne Team bzw. Teammitglieder sein volles Potential nie ausschöpfen. Das Team MaxWatt wird daher ab 2021 unserer Region, unseren Vereinen und unseren Sportlern im Großraum Hannover eine integrative Basis bieten, um bisher fern geglaubte Ziele erreichen zu können. Junioren und Männer der Eliteklasse sollen damit eine regionale Perspektive bekommen und die Radsportregion Hannover und seine Förderer sich gegenseitig stärken.   

Das Team ist dabei unbedingt als ein Gemeinschaftsprojekt zu verstehen, um den Aufbau einer Doppelstruktur in Hannover zu vermeiden. Neben Landesverband, Bezirksverband und den Vereinen (HRC, RSG Hannover und RC Blau Gelb Langenhagen) sollen dabei auch die bekannten Sponsoren der Vereine in das Projekt integriert werden. Bereits bestehende Strukturen sollen genutzt und unsere treuen Sponsoren besser präsentiert werden. 

Die Organisation

Die sportliche Leiterin Gaby Biermann ist weit über die niedersächsischen Grenzen hinaus bekannt und wird die Geschicke des Teams maßgebliche beeinflussen. Für die organisatorische, finanzielle und mediale Teamleitung stehen Hendrik Eggers mit der Unterstützung von Yannick Sinske und Philipp Ulke ihren Mann.

Die Unterstützer

Hannoverscher Radsport Club (HRC) - Rennsportgemeinschaft Hannover (RSG) - RC Blau Gelb Langenhangen (BG)

Rufin Cosmetic - Fahrradkontor Hannover - Maxxprosion - SKS Germany

Niedersächsische Lotto Sport Stiftung - HeinzvonHeiden

Die Fahrer

Simoen Burgsmüller (HRC)

Lasse David (RSG)

Hendrik Eggers (BG)

Tim Liebe (RSC Hildesheim)

Felix Paul (RSG)

Sascha Opolka (Tuspo Weende)

Christopher Plenefisch (BG)

Aaron Schulze (HRC)

Yannick Sinske (HRC)

Philipp Ulke (BG)

Aaron Wehde (HRC)

Jaczek Zapotocny (HRC)

(nach Nachnamen sortiert)

Potentielle Fahrer?!

Alle Junioren (U19), sowie U23-Fahrer und Amateure aus der Region Hannover und ggf. weitgefasste Umgebung sind willkommen. Es sollte dabei sowohl sportlich als auch menschlich passen. Wir brauchen keine perfekten Rennfahrer, aber aktive, bemühte und sozialkompetente Radfahrer.

Bewerbung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 01624153527 oder einfach direkt ansprechen.

Finanzieller Teambeitrag: 100€ pro Jahr.

Teamleistung: volle Trikotausstattung, SKS Materialsupport, Maxxprosion Nutrition Support.

Am gestrigen Sonntag wurden in der Nähe von Melle die dritten Landesmeisterschaften innerhalb von 4 Wochen ausgetragen. Bei (noch) strahlendem Sonnenschein ging es zunächst für die Klassen Jugend U17, Senioren 2 und Frauen in einem gemischten Fahrer(innen)feld an den Start.

Von Beginn an waren Tom Köbernik, Jasper Schröder und Noah Balgenorth fast nur in einer beinahe zusammengeklebten Formation vorne im Feld zu finden, um bloß keine wichtigen Angriffe zu verpassen. Der starke Wind tat sein Übriges allen Ausreißern die Suppe zu versalzen, die es alleine versuchten. So kam es zum erwarteten Rückenwind-Sprint um den Landesmeistertitel, in dem Jasper Schröder trotz deutlich kleinerer Übersetzung nur einem Seniorenfahrer den Vortritt lassen musste und so souverän seinen dritten U17-Titel in diesem Jahr einfahren konnte. Tom kam auf einen starken 2.Platz, Noah rundete den starken Blau-Gelben Auftritt mit Platz 3 ab. Marc Nielen, noch im ersten Jahr U17 und damit bei seinem bisher mit Abstand längsten Rennen, musste die Spitze ziehen lassen, fuhr jedoch sein eigenes Tempo und fand eine Zeit lang mit Wiebke Rodieck sogar eine Mitstreiterin seines eigenen Vereins in seiner Gruppe. Wiebke wiederum war gerade am Tag zuvor aus dem „Rad-Urlaub“ wiedergekommen und das spürte sie in den Beinen. Nachdem sie einige Male nach den Kurven auf den Windkanten Löcher zufahren musste, gingen ihr allmählich die Kräfte aus, sie fuhr aber „bis zum bitteren Ende“, das am Schluss mit Platz 3 in der Frauenklasse garnicht so bitter war.

Bereits vor 2 Wochen fanden unter Auflagen die Landesmeisterschaften im Einzelzeitfahren in Rheden statt. Unsere Jüngste, Mathilde Smolka konnte sofort den Vizetitel holen und es begann ein sehr erfolgreicher Tag für den Verein. Tino Melde und Max von Amsberg holten in der Schülerklasse der U15 die Plätze 5 und 8. In der Jugend U17 dann ein rein Blau-Gelbes Podium! Jasper Schröder siegte vor Noah Balgenorth und Tom Köbernik. Nachdem es bei den Deutschen Meisterschaften noch nicht richtig rund lief, waren die Landesmeisterschaften für Ole Geisbrecht deutlich erfolgreicher. Nach einem kleinen Fahrfehler, der ihn möglicherweise den Sieg gekostet hat belegte er knapp aber trotzdem sehr zufrieden den 2. Rang mit 1,8 Sekunden Abstand zum Sieger. Ebenfalls ein starkes Rennen zeigte hier Mathis Szostak, der als Dritter das Podest komplettierte. Auf Rang 7 landete Christopher Plenefisch, einen Platz vor Elias Lanfermann. Einen weiteren Vizetitel holte Patrick von Amsberg bei den Masters 2.
Am gestrigen Sonntag dann die Landesmeisterschaft im Bergfahren, in der kaum erträglichen Hitze von Osnabrück. Bereits am Vormittag war die 30-Grad-Marke geknackt und die U15-Fahrer wurden zusammen mit den U17ern auf den gut 2 km langen Rundkurs mit einer langen Bergauf-Passage von durchschnittlich 8% Steigung losgelassen.

Nachdem wir erfolgreich das erste Rundstreckenrennen in Deutschland nach Beginn der COVID19 Pandemie durchgeführt haben geht es direkt weiter mit unserer RTF im August. Hier alle Infos.

Aus ganz Deutschland, genauer gesagt 15 Bundesländern, kamen am vergangenen Sonntag die Rennfahrerinnen und Rennfahrer zu uns nach Langenhagen. Durch die sorgsame Einhaltung aller vom Gesundheitsamt auferlegten Vorgaben konnten wir auf dem Betriebsgelände unseres Hauptsponsors Rufin Cosmetic – Swiss-O-Par eines der ersten Radrennen nach Ausbruch der Corona-Pandemie veranstalten. Bevor es auf dem 800 m langen, mit einigen Kurven gespickten Rundkurs zur Sache ging, wurden die Sportler in eine Startaufstellung gestellt, die man sonst höchstens aus dem Motorsport kennt. Mit 1,5 m Abstand zwischen den einzelnen „Boxen“ warteten die Fahrerinnen und Fahrer in vollen Fahrerfeldern auf den Startschuss, bevor es hinter dem Führungsfahrzeug eine neutrale Runde zu absolvieren hieß. Anschließend erfolgte der jeweilige fliegende Start. Trotz dieser vielen kleinen Änderungen kamen alle schnell zu recht und es konnte „wie früher“ Rennen gefahren werden. Zuerst waren – wie fast immer – die Kleinsten an der Reihe. Im Fahrerfeld der U11, U13 und U15 waren auch unsere Fahrerinnen und Fahrer gut vertreten, viele von ihren fuhren ihr erstes Radrennen überhaupt. Entsprechend verschiedenen waren die Erwartungshaltungen. Die erfahreneren wollten einen starken Eindruck hinterlassen, während es für unsere „Frischlinge“ nur um die ersten Erfahrungen im Rennbetrieb ging. Alle konnten sich in ihren jeweiligen Feldern gut behaupten und blieben sturz- und defektlos. Bei den Kleinsten kam unsere neue U11-Fahrerin Mathilde Smolka bei ihrem allerersten Rennen auf den 18 Platz. In der U13 fuhr Richard Janz – ebenfalls bei seinem ersten Radrennen – auf den 15 Rang und Silias Seifert kam auf den 17 Platz. Trotz einer längeren Krankheitsphase schlug sich auch Jakob Fuchs beachtlich und überquerte den Zielstrich als 22.

Nicht „ever resting“, sondern „everesting“ - Let's do it!!!

Der Team MAXWATT Kickoff

Bereits seit Anfang des Jahres gedeiht die Planung einer Rennsportgemeinschaft (RG) für die Region Hannover und wir sind nicht ganz unbeteiligt. Neben der Förderung des Radsportnachwuchs nach der Juniorenklasse steht das Projekt vor allem für vereinsübegreifende Zusammenarbeit und für das Bündeln gemeinsamer Kräfte. Es ist zwar noch nicht alles in trockenen Tüchern, aber für die weitere Planungen und den bisherigen Unterstützern zum Dank möchten wir jetzt direkt an die Öffentlichkeit gehen. Das folgende Interview und das damit verbundene Engagement sollen den Auftakt bilden.

#Cycleforlife #Supportistalles #Kräftebündeln #TeamMAXWATT #HRC # RSG #BGLangenhangen #SwissOPaar #Fahrradkontor #Maxxprosion

Ein Interview von der rasenden Reporterin mit Philipp Ulke und Hendrik Eggers

Jetzt musste es schnell gehen. Wir wollen und werden (sofern nichts unvorhergesehenes passiert) am 12.07.2020 ein Radrennen ausrichten. Am Sachsenring wurde es vorgemacht. Wir versuchen es nachzumachen und haben dabei insbesondere den Nachwuchs im Fokus. Rennsport und Jugendarbeit - das leben wir!

Endlich geht die Rennsaison 2020 los und sie hätte kaum besser beginnen können! Bei erstaunlicherweise trockenen, wenn auch sehr windigen Streckenverhältnissen in Herford konnten wir im Juniorenrennen direkt den ersten Sieg des Jahres verbuchen. Das erste Drittel des Rennens, in dem wir mit unseren beiden Neuzugängen Elias Lanfermann und Mathis Szostak sowie Christopher Plenefisch und Ole Geisbrecht zahlenmäßig stark vertreten waren, war geprägt von Angriffen. Auch Ole mischte immer wieder vorne mit, konnte sich jedoch nie richtig absetzen. Die windigen Bedingungen verhinderten die Bildung einer erfolgreichen Spitzengruppe und so kam es nach knapp 50 km zum unausweichlichen Spurt um den Sieg. Ole fuhr den Sprint in seinem ersten U19-Rennen selbstbewusst von vorne und konnte bereits 400 Meter vor dem Ziel eine vielleicht entscheidende 5 Meter große Lücke reißen.

Über die Zeugnisferien haben ambitionierte Rennsportler in erster Linie eines im Sinn: Ab auf's Rad! So auch unsere jungen Rennfahrer/-innen Niedersachsens. Ganz getreu dem Motto "Weltmeister von morgen" nutzten knapp 25 Schülerinnen und Schüler ihre freien Tage, um in Frankfurt (Oder) ihr alljährliches Trainingslager zu absolvieren. Und das hatte es mit zwei Einheiten am Tag in sich. Die Vormittage verbrachten sie mit Trainingsrunden auf der Straße, nach dem Mittagessen stand bereits wieder Radtraining an - diesmal jedoch auf der olympischen Radrennbahn. Den Tagesablauf könnten wir also schlicht beschreiben mit den Worten: "Eat. Sleep. Ride. Repeat."

Unser U17-Rennfahrer Constantin Ressler hat sich die Zeit genommen ein "Trainings-Tagebuch" zu schreiben um uns alle an den Tagen in Frankfurt teilhaben zu lassen:

 

Freitag, 31.1.2020

Tag der Anreise

Um 15.30 Uhr trafen wir uns am Vereinsheim um gemeinsam die Autos zu beladen. Gegen 16.20 Uhr fuhren wir Richtung Frankfurt (Oder). Die Fahrt dauerte ca. 4 Stunden. Als wir um kurz nach 20 Uhr am Olympiastützpunkt in Frankfurt (Oder) ankamen entluden wir das Auto und brachten die Bahnräder in den Innenraum. Als das erledigt war fuhren wir weiter in das Hotel in Polen. Dort gab es Abendessen. Nach dem Essen holten wir die Straßenräder aus dem Auto und verstauten sie in einem Schuppen.

 

Samstag, 01.02.2020