Strava Tagebuch

Bei deutlich besserem Wetter als noch vor 2 Wochen ging es am gestrigen Sonntag in Esplingerode nahe Duderstadt weiter, mit dem 2. Rennen der noch jungen Rennsaison. Wie so oft mussten die jüngsten Rennfahrer und -fahrerinnen am frühesten aufstehen, um den welligen 8,5km langen Rundkurs unter die Räder zu nehmen. In der U13-Klasse fielen schon in der ersten Runde auf dem selektiven Kurs einige Fahrer zurück, Jakob Fuchs und Max von Amsberg bissen sich jedoch in der ersten, 6 Fahrer starken Gruppe fest. Leider hatte Max in der 2. Runde einen Defekt, verlor viel Zeit, fuhr jedoch weiter und erreichte noch den 6. Platz. Jakob wurde weiter vorne fünfter. Auch Silias Seifert kämpfte sich über die vielen Höhenmeter und kam in seinem zweiten Radrennen auf den 7. Rang.

In der nachfolgenden Klasse der U17 gingen mit Noah Balgenorth, Jasper Schröder und Ole Geisbrecht 3 sehr aussichtsreiche Kandidaten für das Podium auf die für sie 51 km lange Strecke. Nachdem nach der ersten Runde das Feld noch geschlossen war, gingen in Runde 2 die Attacke los. Obwohl Ole am Berg kurz vor dem Ziel immer wieder angriff, lies ihn das Feld (noch) nicht ziehen. In der 3. Runde schaffte er jedoch den Absprung und erreichte am Ende der Runde bereits mit 40 Sekunden Vorsprung die Ziellinie. Im Hauptfeld herrschte teilweise Uneinigkeit, wo Jasper fleißig versuchte Störarbeit zu leisten. So konnte Ole seinen Vorsprung konstant ausbauen und fuhr dem sicheren Sieg mit fast 2 Minuten Vorsprung entgehen, den er ausgiebig feiern konnte. Obwohl Jasper erst im ersten Jahr der U17 ist, fuhr er einen sehr starken Sprint, nur knapp von einem Erfurter Fahrer geschlagen und kam als 3. ebenfalls auf das Siegerpodest. Noah Balgenorth hatte leider gleich zu Beginn des Rennens einen Hinterraddefekt und konnte so nicht mehr in das Renngeschehen eingreifen, fuhr das Rennen aber auch zu Ende.

Das Junioren-Rennen, in dem Christopher Plenefisch und Matteo Oberteicher vertreten waren, wurde zusammen mit dem der Amateur-Klasse der Männer ausgetragen. Das Rennen über 68 km war geprägt von unregelmäßig schnellen und langsamen Phasen, in denen sich keine Spitzengruppe entscheidend absetzen konnte. Matteo fuhr das ganze Rennen sicher im Feld mit und erreichte am Ende auch mit ihm die Ziellinie. Christopher war noch nicht wieder ganz fit vom mehrtägigen Trainingslager mit dem Landeskader der U19, die sogar am Vormittag des Renntages noch trainierten.

René Kühnast fuhr als Masters-Fahrer bei den Elite-Amateuren, wo sich über die 68 km ebenfalls kein Fahrer frühzeitig absetzen und das Rennen entscheiden konnte. In der letzten Runde passierte im hektischen Finale noch ein Sturz auf dem letzten Kilometer, in den René aber glückicherweise nicht verwickelt war und so kam er mit dem Hauptfeld ins Ziel, also auch ein solider Saison-Einstand für ihn.

Am nächsten Sonntag geht es dann weiter mit dem ersten Heimspiel des Jahres. Auf dem ehemaligen Expo-Gelände stehen dann die Bezirksmeisterschaften an, wo auf einem kräftezehrenden 1,2km-Kurs die Meistertitel ausgefahren werden.