Strava Tagebuch

Am 12.01.2020 findet unsere zweite Langenhagener CTF statt. Wir hoffen weiter stoisch auf vernünftiges Wetter (In der Vergangenheit war uns der Wettergott selten gnädig) und euer zahlreiches erscheinen. Für das leibliche Wohl und gemütliches Zusammensein in unserem Vereinsheim ist in jedem Fall gesort. Weitere Infos zur Strecke und Startzeit, etc. gibt es hier.

Nach längerer Zeit ohne Rennberichte widmen wir uns nun einmal den neusten (und älteren) Ergebnissen unserer Cross-Fahrer, allen voran U17-Talent Silas Kuschla. Bereits vor einigen Wochen fanden der erste und der zweite Lauf der Cross-Bundesliga (ehemals „Deutschland Cross Cup“) in Bad Salzdetfurth statt. Bei kühlen, aber trockenen Bedingungen gab es auf dem technisch sehr anspruchsvollen und eigentlich für Mountainbiker gedachten Kurs schnelle Selektionen der Fahrerfelder. In der stark besetzten U17-Klasse fuhr Silas an beiden Tagen vom Start weg vorne mit, musste nur einen talentierten Mountainbiker ziehen lassen und wurde 2 Mal mit deutlichem Vorsprung Zweiter. Auch Noah Balgenorth schlug sich sehr gut und wurde 7. beziehungsweise 9. Unser neues Vereinsmitglied Elias Lanfermann wusste in der U19-Klasse sofort zu überzeugen und fuhr als 5. respektive 7.  über den Zielstrich. Auch Michael Zwick war im Start und kam auf die Plätze 11 und 10.

Ein Bericht über den Transalpine Run 2019 – Westroute von Oberstdorf nach Sulden am Ortler

 „Nun standen mein Bruder, Eike, und ich wieder am Start des Transalpine Runs (TAR), ein Etappenlauf der in 8 Etappen die Alpen überquert, durch vier Länder führt und bei dem insgesamt 274 Kilometer mit 16.150 Höhenmeter im Aufstieg und 14.407 Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen sind. Nach dem wir im letzten Jahr sprichwörtlich das Ziel auf dem „Zahnfleisch“ erreicht hatten, versprachen wir uns nie wieder an dem TAR teilzunehmen. Aber nach einigen wenigen Wochen der Erholung, in denen die Schwellungen aus den Bändern und den Muskeln geringer wurden, hatten wir uns dann doch entschlossen noch einmal an den Start zu gehen. Während es im letzten Jahr auf der sogenannten Ost-Route von Garmisch-Partenkirchen nach Brixen ging, sollte es dieses Mal auf der West-Route von Oberstdorf nach Sulden am Ortler gehen. Bei bestem Wetter standen wir dann auch am Samstag, den 31.08.2019 in Oberstdorf am Start.

Bevor sich die Straßen-Rennsaison allmählich dem Ende neigt, hatten es die letzten Wochen noch einmal ordentlich in sich. Bei insgesamt 12 verschiedenen Veranstaltungen standen unsere Rennfahrerinnen und Rennfahrer in den vergangenen 14 Tagen am Start. Doch der Reihe nach:

Bereits am Freitag den 23.8. starteten die Young-Classics, eine der größten deutschen U17-Rundfahrten mit einem stark besetzten, internationalen Fahrerfeld. Gleich an Anfang konnte die niedersächsische Mannschaft mit Ole Geisbrecht, Jasper Schröder und Noah Balgenorth mit dem 12. Platz im Mannschaftszeitfahren auf sich aufmerksam machen. Auf der ersten, typisch für die U17-Rennen sehr nervösen Straßenetappe kamen unsere drei dann nur im hinteren Bereich des Feldes ins Ziel, doch im anschließenden Zeitfahren zeigten sie, dass sie nicht auf Platz 100 gehören, dort wurde Ole 30., Jasper 34. und Noah 76. Auf der letzten Etappe, die größtenteils auf der Strecke der Profis gefahren wurde, gelang es ihnen, allen Stürzen aus dem Weg zu gehen. Sie verloren keine weitere Zeit und so konnten sich alle 3 in der Gesamtwertung zur vorderen Hälfte der 127. Fahrer zählen, die das Ziel erreichten. Am besten war Ole als Gesamt-32., Jasper wurde 34. und Noah belegte den 47 Platz.

Nachdem unsere Nachwuchsfahrer in letzter Zeit viele Kilometer bei Deutschen Meisterschaften abgespult haben, war nun auch Männerfahrer Hendrik Eggers an der Reihe. Bei den Deutschen Steher-Meisterschaften auf der Radrennbahn in Bielefeld startete er zunächst im Vorlauf, wo er sich gegen die starke Konkurrenz einiger KT-Fahrer nicht ganz durchsetzen konnte. Das B-Finale verlief dann jedoch deutlich erfreulicher, er setzte sich schnell an die Spitze des Rennens, kontrollierte es nach Belieben und erreichte mit dem Sieg dort den 8. Gesamtrang.

Gleich am nächsten Tag standen sowohl für Hendrik, als auch für unsere Nachwuchsfahrer Jasper Schröder (U17), Christopher Plenefisch und Matteo Oberteicher (beide U19) und Seniorenfahrer Michael Zwick die Landesmeisterschaften am Berg in der Nähe von Osnabrück auf dem Programm. Auf der gut 2 km langen Runde, auf der jeweils ein ca. 1 km langer Berg mit bis zu 10% Steigung erklommen werden musste, wurden die Fahrerfelder in allen Rennklassen schnell selektiert.

Auch in den vergangenen Wochen waren unsere Rennfahrerinnen und Rennfahrer wieder bei zahlreichen Radrennen in ganz Deutschland vertreten. Beim „wichtigsten“ Ereignis in dieser Zeit, den Deutschen Bahnmeisterschaften (wo die Elite-Rennen sogar bei ARD und ZDF im Fernsehen zu verfolgen waren), war neben Trainer Marcin Latussek auch Gaby Biermann als Betreuerin dabei und hat die 5 Tage in Berlin in einem schönen Bericht zusammengefasst:

 Deutsche Bahnmeisterschaften 2019

„Vom 31.7. bis 4.8. fanden im Berliner Velodrom im Rahmen der „Finals“ auch die Deutschen Bahnmeisterschaften 2019 statt. Von Blau-Gelb Langenhagen waren Jasper Schröder und Ole Geisbrecht dabei. In der Frauenklasse startete in den Kurzzeitdisziplinen unser Ehrenmitglied Emma Hinze. Die Anreise erfolgte bereits am Dienstag, damit die Jungs sich in der angesetzten Trainingszeit an die Bahn gewöhnen konnten. Mittwoch ging es dann mit der Einerverfolgung über 2000 m los. Jasper belegte hier den 22. Platz, Ole wurde 31. Im Zeitfahren über 500 m am selben Abend wurde Ole 12., Jasper 15.

Donnerstagmorgen waren die Mannschaftsverfolger an der Reihe. Die Mannschaft LV Niedersachsen/LV Hamburg startete mit den Fahrern Ole Geisbrecht, Jasper Schröder, dem Buchholzer Tom Köbernik und Noa Metzler von der RG Hamburg. Nach den Trainingsergebnissen, die noch ausbaufähig waren, da das Team in dieser Zusammensetzung noch nie zusammen gefahren war, stellte unser Trainer Marcin Latussek die Fahrer gut ein. Optisch sah es schon sehr gut aus, die Zeit reichte dann am Ende zum 9. Platz. Im Punktefahren am Freitag kamen Jasper und Ole leider nicht über die Vorläufe hinaus, was in erster Linie der fehlenden Bahn-Erfahrung geschuldet ist. 

Auch wenn sich der Rennsport aktuell in einer Art Sommerloch befindet, ein paar Radrennen kann man dennoch im Kalender entdecken. So geschehen beispielsweise am Wochenende des 22. und 23. Juni, an dem sich vereinzelte Fahrer in die brütende Hitze begaben und fleißig um die Ecken fuhren. Jasper Schröder nahm am 4. Rennen des Specialized-Cups im hohen Norden auf dem ADAC-Gelände Boksee teil. Dort belegte er hinter Tom Köbernik den 2. Rang.
Am selben Tag war René Kühnast in Wernigerode in der Amateur-Klasse der Männer vertreten. Bestens platziert stürzte er leider in der letzten Kurve der letzten Runde. Glücklicherweise kam er ohne Knochenbrüche aber mit viel Hautverlust davon, fuhr noch ins Ziel und konnte so dank der vorher ausgefahrenen Kriteriumswertungen den 10. Platz sichern. Ein schwacher Trost für einen am Ende leider gebrochenen Rahmen.
Besser lief es bei Hendrik Eggers. Am Sonntag den 23. Juni war er beim „Brockenkönig“ im Einsatz, einem gut 8 km langen Bergzeitfahren von Schierke auf den Brocken. Nach 19:23 Minuten und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 25 km/h belegte er im Ziel den 2. Platz.

Im Radsport herrscht Hochsaison. Da der Rennkalender von Mai bis Juli mit pro Wochenende mehreren Rennen vollgepackt ist, gibt es aus den vergangenen 2 Wochen wieder einiges zu berichten.
Unsere U13-Fahrer Jakob Fuchs, Silias Seifert, Alexander Geiz und Max von Amsberg fuhren bei der Ostthüringen-Rundfahrt in und um Gera ihr erstes mehrtägiges Etappenrennen. Der Prolog am Freitag, wurde bei insgesamt 131 Startern (allein in der U13-Klasse!) in 4 Rennen aufgeteilt, damit sich die Fahrer erst einmal an die größeren Fahrerfelder gewöhnen konnten. Für unsere 4 ging es von vorne herein in erster Linie darum, Erfahrungen zu sammeln, da es ihre erste große Rundfahrt mit einem solchen Fahrerfeld war. Sie schlugen sich wacker, bester Prolog-Fahrer war Max von Amsberg, der in seinem Rennen den 16. Platz erreichte. Am nächsten Morgen ging es bereits um 9 Uhr weiter, mit dem Geschicklichkeitsfahren. In dieser seltenen Disziplin geht es darum, in einem festgelegten Parkour ohne Fehler (z.B. Umwerfen eines Hindernisses) zu bleiben und eine möglichst schnelle Zeit zu erzielen. Hier wurde am Gesamtergebnis deutlich, dass diese Disziplin vor allem im ostdeutschen Raum öfter Bestandteil der Rennen ist, bester Blau Gelber war Jakob Fuchs auf dem 74. Rang. Am selben Nachmittag startete dann die erste „große“ Etappe mit dem gesamten Fahrerfeld. Entsprechend nervös war es schon bei der Übersetzungskontrolle und anschließend in der Startaufstellung, wo bei manch einem Trainer und Sportler die Nerven blank lagen und gedrängelt und geschubst wurde, um eine möglichst gute Startposition zu erreichen. Unsere 4 ließen sich nicht davon beeindrucken und so startete Max aus einer der ersten Reihen in perfekter Ausgangslage.